Dieses Anlagenkonzept ist eine
Spitzenleistung des Sondermaschinenbaus der Tampoprint AG und
beinhaltet sämtliche denkbaren Baugruppen einer modernen,
industriellen Inline-Produktion.
Beim vom Bedienpersonal unabhängigen Fertigungsprozess
werden aus der kundenseitigen Spritzguss- und Abfüllanlage
in einem "Clean"-Raum die Ampullenstrips nach einer
Vereinzelung bzw. Umlegung auf einem kundenseitigen Zwischenfertigungsband
in die Werkstückaufnahmen gelegt.
Auf dem Transferband werden die Ampullenstrips
einzeln mit einem Überwachungssystem auf absolute Dichtigkeit überprüft.
Ampullenstrips, welche diesen Kontrollprozess nicht bestehen,
werden über einen Schlechtteileauswurf aus dem Fertigungsprozess
ausgeschleust.
Nun werden die Teile, die aus Polypropylen
gefertigt sind, mit einer Corona-Einheit vorbehandelt. Nach der
Oberflächenbehandlung werden die Ampullenstrips im Tampondruck
mit bis zu 3 Tampondruckmaschinen der Serie "Rapid 2000/130" (hier
mit 140 mm Rakeltopf als Sonderanfertigung) dekoriert. Um ein
schnell zu erzielendes Optimum des Druckbild-Passers zu gewähren,
sind alle Tampondruckmaschinen auf verstellbaren x/y-Kreuztischen
positioniert.
Zwischen den bis zu 3 Tampondruckprozessen erfolgt
eine Zwischentrocknung und nach Fertigstellung des gesamten Druckbildes,
die Endtrocknung mit einem Kalt- und Warmluftgebläse.
Abschließend werden die Ampullenstrips,
vor dem nun erfolgenden Zuführen der Teile zur Verpackungseinheit,
mit einer hochauflösenden Kamera auf Qualitätskriterien
im Bereich des Tampondruckbildes untersucht.
Die Steuerung und Kontrolle sämtlicher
Baugruppen erfolgt mittels einer SPS-Steuerung von Siemens und
sitzt zentral in einer Touch Screen Einheit, welche in einem
schwenkbaren Gelenkarm untergebracht ist.
Leistung: 1.500 Strips/Std.
Farbenanzahl: 3 |